Hassrede in digitalen umgebungen
Date
2021Metadata
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Die Praktiken der Online-Hassrede stellen eine Herausforderung für die Demokratien dar, insbesondere weil sie Fragen rund um die Meinungsfreiheit, eine der Säulen der Demokratie, aufwerfen. Damit die Verhandlungsdynamiken zwischen Sicherheit der geschützten Gruppen und Gewährleistung der Meinungsfreiheit verstanden werden können, untersucht die vorliegende Studie die öffentliche Debatte rund um Hassrede und Zensur auf Twitter und Facebook. Dafür wird zunächst ein allgemeiner Überblick über die Bestimmungen und Gesetzgebungen, die über das Verständnis der Hassrede informieren, gegeben. Dabei werden die Spezifitäten des Online-Kontexts und die von den Plattformen vorgeschlagenen Bestimmungs- und Selbstregulierungsformen diskutiert. Anschließend wird die öffentliche Debatte rund um Hassrede und Zensur basierend auf der Datenerfassung beider sozialen Netzwerke analysiert. Dabei werden insbesondere die Höhepunkte der Diskussion über die Themen und die damit verbundenen Ereignisse berücksichtigt. Schließlich werden die Hauptakteure und wichtigsten Interaktionen, die den Höhepunkt der Debatte über Hassrede und Zensur erreichten, ausgehend von Visualisierungen, die einer strukturellen Analyse der sozialen Netzwerke dient, identifiziert. Die Studie verwendet bibliographische und dokumentarische Quellen sowie Daten, die auf Facebook und Twitter erfasst und anschließend sowohl qualitativ als auch quantitativ analysiert wurden.
Collections
- FGV DAPP – Pesquisas [64]


